weizen

Was tun bei Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Viele Formen der Nahrungsmittelunverträglichkeit haben ihre Ursache in einer Beeinträchtigung der Verdauung aufgrund fehlender Verdauungsenzyme. Ein Enzymmangel tritt auf, wenn der Körper nicht in der Lage ist, eine ausreichende Menge an Enzymen bereitzustellen, um die aufgenommene Nahrung optimal aufzuspalten.

Nahrungsmittelunverträglichkeit bzw. -intoleranz ist nicht dasselbe wie eine Nahrungsmittelallergie!

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zeigt sich typischerweise im Verdauungstrakt in Form gelegentlich auftretender Durchfälle, in Form von Krämpfen, eines aufgeblähten Bauches, Blähungen oder Magenverstimmungen. Allerdings kann der Verzehr unverträglicher Nahrungsmittel auch Symptome ausserhalb des Magen-Darm-Trakts auslösen, die von den Betroffenen daher oft nicht mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit in Verbindung gebracht werden.

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit geht jedoch nicht, wie es bei lebensbedrohlichen Nahrungsmittelallergien der Fall ist, mit der Bildung von Antikörpern und der Ausschüttung von Histamin einher. Im Gegensatz zu Nahrungsmittelallergien treten die Symptome einer Intoleranz häufig verzögert – einige Stunden bisweilen einige Tage – nach der Aufnahme des nicht vertragenen Nahrungsmittels auf.

Art und Verbreitung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind weit verbreitet. So geben 10-20% aller Deutschen an, unter mindestens einer Form der Nahrungsmittelunverträglichkeit zu leiden. Genauere Angaben über die Anzahl der tatsächlich betroffenen Personen sind jedoch schwierig — einerseits weil die deutlichsten Symptome nicht immer direkt im Magen-Darm-Trakt zu Tage treten, andererseits weil bei einer einzelnen Person durchaus mehrere Formen der Nahrungsmittelunverträglichkeit gleichzeitig vorliegen können („multiple Nahrungsmittelunverträglichkeit”).

Zu den Nahrungsmitteln, die häufig Unverträglichkeiten hervorrufen, gehören unter anderem Gluten haltige Lebensmittel (darunter die meisten Getreideprodukte, v.a. jene aus Weizen), Milchproteine (Kasein), Phenole sowie faserreiche blähende Bohnenarten, und manche Gemüsesorten. Beispielsweise leiden ganze 15% der Weltbevölkerung unter einer Glutenunverträglichkeit, und 15–25% der deutschen Gesamtbevölkerung sind laut Wikipedia von einer Laktoseintoleranz betroffen.

Was kann man gegen Nahrungsmittelunverträglichkeit tun?

1. Identifikation der unverträglichen Nahrungsmittel oder Inhaltsstoffe
Das primäre Ziel, um Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu begegnen ist es herauszufinden, gegenüber welchen Nahrungsmitteln bzw. welchen Gruppen von Nahrungsmitteln die Intoleranz besteht. Je mehr Details über die Unverträglichkeit auslösenden Nahrungsmittel bekannt sind, desto besser sind die Voraussetzungen für die Erforschung tiefer liegender Zusammenhänge (z.B. Stoffwechselprobleme, Versorgungsdefizite, Lebenssituation, etc.) und für die Auswahl Erfolg versprechender Gegenmaßnahmen.

2. Ernährungsgewohnheiten anpassen
Eine Reduktion der Unverträglichkeiten auslösenden Stoffe ist fast immer der erste Schritt zur Linderung der Symptome. Dem entsprechend stellen Eliminationsdiäten (konsequenter Verzicht auf die Reizstoffe) eine geläufige Methode dar. Eine Eliminationsdiät stößt in der Praxis jedoch oft auf Hindernisse bei der Umsetzung, denn Restaurant- und Kantinen-Nahrung besteht häufig aus Zutaten, die Gluten, Laktose und andere verbreitete Unverträglichkeiten auslösende Stoffe enthalten.

Unter gar keinen Umständen sollte man Nahrungsmittel, die trotz ihrer Unverträglichkeit lebensnotwendige Nährstoffe enthalten, ohne vorherige Beratung einfach weglassen. Je nach Art und Umfang der Intoleranz können — genauer: müssen — die entsprechenden Vitalstoffe aus anderen, besser verträglichen Nahrungsquellen oder über Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden.

3. Einnahme fehlender Enzyme und Vitalstoffe
Eine Alternative zur Elimination stellt eine Supplementierung mit Enzymen dar, welche die Verdauung verbessert und dem Körper die Nährstoffaufnahme ermöglicht. Enzyme spalten Nahrungsbestandteile auf. Diese aufgespaltenen Bestandteile sind klein genug, um die Symptomatik der Unverträglichkeit auf ein Minimum zu reduzieren.

Eine wirkliche Entspannung und eine optimale Verdauungshilfe bietet jedoch einzig eine Ernährungsumstellung in Kombination mit einer Enzymsupplementierung.

Ein kleines Experiment, das der Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow im Video-Interview zu seinem Buch „Der Darm denkt mit” vorführte, veranschaulicht eindrucksvoll, wie wichtig die Rolle von Enzymen bei der Verarbeitung unserer Nahrung ist:

Welche Enzyme sind als Nahrungsergänzung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit geeignet?

Ein optimales Enzympräparat beinhaltet hochpotente Enzyme, welche gezielt für die Aufspaltung von Nahrungsmitteln zusammengestellt sind, bei denen eine hohe Intoleranz-Neigung besteht.

Ein solches verfügt über ein Breitbandspektrum an Enzymen und bietet damit eine Unterstützung sowohl für verbreitete als auch weniger verbreitete Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Da Laktose- und Glutenunverträglichkeiten die am häufigsten vorkommenden Intoleranzen darstellen, sollte Laktase zur Verdauung von Milchzucker-Laktose und DPP-IV Enzyme zum Aufspalten von Glutenprotein, welches in Weizen und anderen Getreidearten vorkommt, enthalten sein. Obwohl Phenol-Intoleranzen seltener vorkommen gibt es viele Menschen, die mit Unverträglichkeiten nach dem Verzehr von phenolhaltigen Speisen reagieren. Phenole kommen naturgemäß in Früchten und Gemüsen vor. Jedoch werden synthetische Phenole auch häufig in Nahrungsmittelzusätzen eingesetzt. Xylanase, ein Enzym welches sowohl natürliche wie auch synthetische Phenole aufspaltet, schafft hier Abhilfe. Ein weiteres Enzym ist die Alpha-Galactosidase, welche die Verdauung von blähend wirkenden komplexen Stärken unterstützt, wie sie z. B. in Bohnen, Getreiden und stark faserhaltigem Gemüse vorkommt. Eine Unterstützung bei der Protein-, Fett- und Kohlenhydratverdauung rundet das Spektrum einer optimalen Mischung ab, um dem Körper zu ermöglichen, wichtige Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei zu lösen und zu verwerten. Nur wenn die Verdauungsprozesse vollständig ablaufen können, ist die Voraussetzung für einen normalen Stoffwechsel, eine normale Regenerationsfähigkeit des Körpers und für die Zellgesundheit gegeben.

Lohnt sich die zusätzliche Einnahme von Adenosintriphosphat (ATP)?

ATP (Adenosintriphosphat), welches in jeder Körperzelle produziert wird, ist Bestandteil in allen rohen Nahrungsmitteln und stellt die natürliche Energiequelle des Körpers dar. Die Supplementierung von ATP unterstützt eine gesunde Ernährung, indem das Energiepotential der aufgenommenen Nahrungsmittel erhöht wird. Es ist zudem ein primäres Signalmolekül für gesunde zelluläre Prozesse. Einer dieser Prozesse ist die notwendige Produktion von HCl (Chlorwasserstoffsäure) im Magen, welche die Proteinverdauung unterstützt und das Wachstum des Bakteriums Helicobacter pylori hemmt. ATP ist darüberhinaus essentiell für die Nährstoffaufnahme in die Zellen, da die Nährstoffe ohne ATP die Zellmembran nicht passieren könnten. Dieser Prozess wird auch als primär-aktiver Transport bezeichnet.

Faktoren wie das Alter und Sporteinheiten können den ATP-Level in der Zelle reduzieren. Das Supplementieren von ATP oder Nahrungsergänzungen, die die ATP-Produktion fördern, können die natürliche Energieproduktion des Körpers unterstützen, den Energiebedarf für Verdauungsprozesse herabsetzen, die Nährstoffaufnahme fördern und die HCl-Verfügbarkeit im oberen Verdauungstrakt verbessern.

Eine Kombination der wichtigsten Enzyme mit ATP kann der Schlüssel sein zur Abhilfe bei multiplen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und den damit einhergehenden Beschwerden.

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Bezugsquellen und Produktqualität

Die oben genannten Nährstoffe und Analysen sind in großer Vielzahl von verschiedenen namhaften Herstellern über Apotheken und internationalen Versandhandel verfügbar. Achten Sie bitte auf Reinheit, Bioverfügbarkeit, Dosierung und Preis-Leistungsverhältnis. Die Firma Supplementa, die sich als verlässlicher Lieferant mit über 20 jähriger Erfahrung bestens bewährt hat, empfiehlt beispielsweise eine Kombination aus:

 

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Neurodegenerative Erkrankungen | Dr. Franz Enzmann zu Gast im Studio

Die Neurodegeneration wird mehr und mehr zur Geisel des Alterns. Inflammatorische Prozesse werden als Auslöser und Promotor gesehen. Bisherige Ansätze zur Neuroprotektion haben noch nicht alle Vorgaben erfüllt. Übersehen wurde bei der Entwicklung von Arzneimitteln, dass die Ursache in der Schädigung der Mitochondrien liegt. Die Mitochondriale Medizin setzt auf den Schutz und die Aktivierung der Mitochondrien mit physiologischen Mitotropen Substanzen. Eine Schlüsselsubstanz, neben weiteren 45 Substanzen, ist das Ubiquinol (die reduzierte Form von Q10 Quinon). Klinische Studienergebnisse liegen vor bei Parkinson, PSP, AMD, AOA1, Herzstillstand, Traumata, Migräne oder Tinnitus.

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schlaganfall

Neueste Erkenntnisse in der Risikominimierung von Schlaganfall

Es ist an der Zeit, sich einmal wieder vor Augen zu führen, was das „Allerweltsvitamin“ Vitamin C zu leisten imstande ist. Wir wissen, wer viel Vitamin C zu sich nimmt, bleibt gesund! Schon als Kind bekommen wir zu hören: Esst viel Obst und Gemüse! Wie umfassend wichtig Vitamin C für unsere Gesundheit ist, wissen dabei die Wenigsten.

Es ist nicht nur entscheidend für die Bildung von Kollagen (Kollagen sorgt für die Elastizität von Haut, Bändern, Sehnen und Blutgefäßen, sowie für die Festigkeit von Zähnen und Knochen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme im Dünndarm, nein, es unterstützt den Körper auch als hervorragendes Antioxidans dabei, Freie Radikale, die zu Zellschäden führen können, unschädlich zu machen. Beteiligt ist es auch an der Synthese von Hormonen, sowie der Herstellung der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin.

Vitamin C kann aber noch mehr: es kann Einfluss auf die Entwicklung von Krankheiten nehmen. Ganz konkret hat sich herausgestellt, dass ein hoher Vitamin-C-Blutserumspiegel ein geringeres Risiko für einen Schlaganfall bedeutet. Die Zeitschrift „American Heart Association“ stellte am 27. November 2013 eine Meta-Analyse online, aus der hervorgeht, dass hohe Vitamin-C-Blutserumspiegel oder eine erhöhte Einnahme des Vitamins das Risiko eines Schlaganfalls minimieren.

Die Studien von Personen, die Vitamin C einnahmen, umfasste insgesamt 217.454 Männer und Frauen. In dieser Gruppe traten 3.762 Schlaganfälle im Zeitraum von 6,1 bis 30 Jahren auf. Unter den 29.648 Teilnehmern der Studien mit zirkulierenden Vitamin C, gab es 989 Fälle von Schlaganfall über einen Untersuchungszeitraum von 9,5 bis 20 Jahren.

In der Gruppe, die Vitamin C einnahmen, hatten diejenigen, die als „hoch dosierend“ eingestuft waren, ein 19 % geringeres Risiko für einen Schlaganfall im Vergleich zu denen, die als „niedrig dosierend“ eingestuft wurden. Die Forscher fanden heraus, dass mit jedem Anstieg der Einnahmenmenge um 100mg / Tag das Schlaganfallrisiko 17%  niedriger ausfiel.

Eine Gesamtanalyse diverser Studien ergab, dass die zusätzliche Vitamin-C-Einnahme eine protektive Wirkung vor Schlaganfall zeigte – aber es gab nur drei Studien, die diese Daten veröffentlichten!

Die zusammenfassende Analyse der Teilnehmer an Studien zirkulierenden Vitamin C im Blutserum ergab eine 38 % geringeres Risiko für Schlaganfall bei Personen mit hoher gegenüber niedrigem Spiegeln. Je 20 Mikromol pro Liter Anstieg des zellulären Vitamin C ergab sich ein 19 % geringeres Risiko für Schlaganfälle.

„Vitamin C ist ein starkes Antioxidans. Es reduziert die Oxidation des LDL, es hemmt die Proliferation der glatten Muskelzellen und schützt somit die Zellmembrane vor Peroxidation. Damit verlangsamt Vitamin C das Entstehen und Fortschreiten der Arteriosklerose“, schreiben die Autoren. „Es gibt immer mehr Beweise, dass systemische Entzündungen beim Schlaganfall sowohl in der Entstehung als auch in der Pathologie beteiligt sind – Vitamin C wiederum werden entzündungshemmende Eigenschaften nachgewiesen. Die höheren Spiegel von Vitamin C im Plasma, so zeigte sich, konnten umgekehrt proportional mit niedrigerem Blutdruck in Verbindung gebracht werden. “

Angesichts dieser Erkenntnisse: was bleibt den Autoren anderes übrig, als die Einnahme von Vitamin C wärmstens zu empfehlen? Und nicht nur das: sie legen nahe, einen niedrigen Vitamin-C-Serumspiegel bzw. eine niedrige Vitamin-C-Aufnahme in die Liste der Risikofaktoren für einen Schlaganfall aufzunehmen. Nicht umsonst ist Vitamin C also ein „Allerweltsvitamin“. Es ist so wichtig für unsere Gesundheit, dass jeder darauf achten sollte, genügend über frisches Obst und Gemüse oder über Supplemente davon aufzunehmen. (Merke: Eltern haben immer Recht!)

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Mitochondrien – Die Kraftwerke unserer Zelle | Dr. Franz Enzmann zu Gast im Studio

Ein Weg in die Zukunft der Medizin führt über die angewandte MITO-MEDIZIN. Bereits 1962 entdeckte Rolf Luft, dass Mitochondriopathien erworben werden können. Heute wissen wir, dass die meisten Zivilisationskrankheiten ihren Ausgang in den Mitochondrien nehmen. Ein Arsenal von etwa 40 mitotropen Substanzen stehen uns für die Prävention bis hin zur Notfallmedizin zur Verfügung. Meiner Meinung nach, sollte die MITO-MEDIZIN als integratives Fach in allen Disziplinen der Medizin Eingang finden.

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Radio-Interview mit Klaus-Dietrich Runow | Kann man Krebserkrankungen vorbeugen?

Fast zwei Drittel aller Krebserkrankungen gehen auf Umwelteinflüsse zurück. Klaus-Dietrich Runow zeigt, welche Faktoren das Krebsrisiko erhöhen und wie mit einer individuellen Nährstoff- und Entgiftungstherapie, einer anderen Lebensführung und einer Ernährungsumstellung die klassische Krebsbehandlung sinnvoll und wirksam begleitet werden kann, ohne dass es zu Wirkungsbeeinträchtigungen kommt. Runow baut eine Brücke zwischen der üblichen Krebstherapie und komplementären Maßnahmen. Er hilft dabei, die eigenen problematischen Umweltfaktoren besser einzuschätzen, und erklärt, was jeder selbst tun kann, um das eigene Krebsrisiko zu minimieren.

Das Interview: Hier Klicken für das Radio-Interview im BR2 (45 min.)

 

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ernährung bei arthrose

Wie Sie Arthrose erfolgreich vorbeugen und bekämpfen können

Arthrose bekämpfen und Verschleißerscheinungen vorbeugen!

Im Alter von 50 Jahren sind bei der Hälfte aller Europäer Verschleißerscheinungen an den Gelenken erkennbar. Bei den 70-jährigen steigt der Anteil sogar auf 80%. Arthrosen sind zu einer Volkskrankheit geworden. Mit zunehmenden Abnutzungsgrad steigt die Schmerzbelastung und die Beweglichkeit nimmt ab.

Arthrose kann in jedem beliebigen Gelenk auftreten, am häufigsten betroffen sind jedoch Knie-, Hüft- und Wirbelgelenke. Die Krankheit ist einerseits eine Alterserscheinung, wird aber durch jahrelange Überbelastung gefördert. Haltungsfehler und insbesondere Übergewicht beanspruchen den Knorpel, der in den Gelenken die Knochenenden überzieht. Er verliert an Elastizität und ist einem verstärkten Abrieb ausgesetzt. In schweren Fällen werden sogar die Knochen selbst geschädigt.

Sowohl wissenschaftliche Studien als auch die Anwendung in der Praxis zeigen, dass ganz bestimmte Vitalstoffe die Gesundheit von Gelenken und Knorpel wieder herstellen können. Diese Aufbaustoffe nähren die dämpfende Knorpelmatrix der Gelenke und fördern die Regeneration der Gelenkschmiere.

Glucosamin- und Chondroitinsulfat sind die bekanntesten Gelenknährstoffe. Glucosamin ist ein wesentlicher Baustein der Proteoglycane, jener Proteine, die Wasser im Knorpelgewebe binden, damit dieses seine dämpfende Wirkung behält. Gemeinsam mit Chondroitin regt es die Bildung neuen Knorpelgewebes an, stärkt die Kollagenfasern und hält gleichzeitig die Knorpel zerstörenden Enzyme unter Kontrolle. Beide arbeiten eng zusammen, um den Knorpel gesund und leistungsfähig zu erhalten. Sie sind natürliche Bestandteile des Knorpels, werden aber im Alter leider oft nicht mehr in ausreichender Menge hergestellt. Deshalb sind wir auf die Zufuhr von außen angewiesen. Klinische Studien haben gezeigt, dass dieses kraftvolle Team in der Lage ist, das Knorpelgewebe aufzubauen und zu regenerieren, wenn es über einen längeren Zeitraum eingenommen wird.

MSM wird zur Stärkung des gesamten Bindegewebes empfohlen. Diese natürliche schwefelhaltige Verbindung hat eine Schlüsselfunktion im Aufbau von gesunden Gelenkknorpeln. Die entzündungshemmende Eigenschaft von MSM wirkt sich schmerzlindernd auf empfindliche Gelenke, Sehnen und Schleimbeutel aus.
Eine solide Menge an Vitamin C ist zum Schutz für Gelenke und Knorpel sinnvoll. Es optimiert die Wirkung der oben genannten Gelenknährstoffe und schützt vor Freien Radikalen, die als Mitverursacher von Gelenkproblemen bekannt sind.

Die Nährstoffe Glucosamine, Chondroitin, MSM und Vitamin C sind für den Aufbau des Knorpels eine ideale Kombination. Sie regenerieren den Knorpel, dadurch verbessert sich die Beweglichkeit und die Schmerzen lassen nach. Eine Einnahme ist sinnvoll bei allen Erkrankungen, bei denen Knorpelaufbau erforderlich ist wie eben Arthrose, Arthritis, Morbus Bechterew, Sehnen- oder Sehnenscheidentzündung.

Mehr Informationen: Fachartikel zum Thema Arthrose jetzt kostenlos als PDF downloaden

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Der Darm denkt mit | Klaus-Dietrich Runow zu Gast im Studio

Unser geschätzter Partner, Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow, war wieder mit uns im Studio. Diesmal haben wir ihn zum Umfassenden Thema Darm befragt. Ein in der Gesellschaft immer noch verpöntes Gesprächsthema, das wenn überhaupt hinter vorgehaltener Hand diskutiert wird. Dabei ist dieses Verdauungsorgan schier faszinierend und verdient aufgrund seiner bedeutenden Körperfunktion mehr Aufmerksamkeit.

Es ist schier unglaublich, was im Laufe eines Menschenlebens in unseren Verdauungsorganen passiert.

Etwa 30 Tonnen Speisen, 50.000 Liter Flüssiges, kiloweise Schadstoffe und Umweltgifte, Erreger und Bakterien reisen während eines 75-jährigen Lebens durch den Darm.

Doch noch immer wird dieses Organ viel zu wenig beachtet, obwohl er von zentraler Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Denn Immunsystem und unser Stoffwechsel sind sehr eng mit dem Zustand des Darms verknüpft! Wer denkt z. B. bei ständig wiederkehrenden Infekten, Allergien, Schlafstörungen, Depressionen oder Gelenkbeschwerden daran, dass die Ursache im Darm liegen könnte? Eine schleichende Vergiftung über den Darm birgt Probleme für das ganze Stoffwechselsystem.

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Krebs – eine Umweltkrankheit? | Klaus-Dietrich Runow zu Gast im Studio

Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow weiß, welche Stoffe uns krank machen!

Heute ist unser Partner Klaus-Dietrich Runow zu Gast in unserem Studio und erzählt über das eher unangenehme Thema Krebs. Statistisch gesehen sind allein zwei Drittel aller Männer gefährdet an Krebs zu erkranken. Dabei gehen fast zwei Drittel aller Krebserkrankungen auf Umwelteinflüsse zurück.

Klaus-Dietrich Runow vertritt die These, dass durch die Meidung von Giftstoffen im Alltag 70 % der Krebserkrankungen verhindert werden können.

Klaus-Dietrich Runow erzählt im Studio, welche Faktoren das Krebsrisiko erhöhen und wie mit einer individuellen Nährstoff- und Entgiftungstherapie, einer anderen Lebensführung und einer Ernährungsumstellung die klassische Krebsbehandlung sinnvoll und wirksam begleitet werden kann, ohne dass es zu Wirkungsbeeinträchtigungen kommt. Runow baut eine Brücke zwischen der üblichen Krebstherapie und komplementären Maßnahmen. Er hilft dabei, die eigenen problematischen Umweltfaktoren besser einzuschätzen, und erklärt, was jeder selbst tun kann, um das eigene Krebsrisiko zu minimieren.

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